Eines der vielen Dinge, die mir gerade öfters durch den Kopf gehen, ist bedingt durch meine jüngste Vergangenheit. Diese Situationen auf die ich nun eingehe, kennt vermutlich jeder, auch wenn er sie möglicherweise subjektiv anders wahrnimmt.
Das Leben läuft. Möglicherweise sehr gut, möglicherweise auch etwas stockend. Aber schlecht geht es einem nicht. Möglicherweise plant man die eine oder andere Sache, freut sich auf etwas bestimmtes, oder hat gar etwas wirklich schönes in Aussicht. Vielleicht beschwert sich der eine oder andere auch über sein Leben, ist unzufrieden. Glaubt, dass es einem schlecht geht. Dies ist die Ausgangssituation auf die ich nun auch nicht mehr eingehen werde. Denn das Wichtige kommt nun. Von einem Moment auf den nächsten verändert sich etwas. Völlig unerwartet. Es passiert etwas schlechtes. Von einer Minute auf die nächste wird das Leben plötzlich zur Hölle. Etwas das nicht einfach rückgängig zu machen ist, möglicherweise auch unabänderlich ist oder vielleicht einfach nur eine kurze Zeitspanne anhält. Möglicherweise kann man es bekämpfen, möglicherweise nicht. Auf jeden Fall verändert es zumindest kurzzeitig das Leben. Wahrscheinlich sind die zuvor geplanten Dinge nicht mehr durchzuführen, oder erscheinen einem plötzlich nicht mehr erstrebenswert. Manch einer merkt plötzlich, dass es einem vorher ja eigentlich doch nicht so schlecht ging. Denn oft merkt man erst, wenn man etwas verliert, wie toll das Verlorene doch gewesen ist.
Man hat plötzlich Angst oder große Schmerzen oder vielleicht gar beides zusammen. Und ist ihnen hilflos ausgeliefert.
Was ich eigentlich sagen will: Das Leben kann von einem Moment zum absoluten Alptraum werden. Genau dann, wenn man es nicht erwartet.
Vielleicht sollte man kurz in sich gehen, in sich hineinfühlen und sich glücklich schätzen, dass es einem gut geht. Dies ist eine Lehre, die ich aus meinen letzten Jahren gezogen habe, da mir obengenannt Situation leider ein paar mal zu häufig passiert ist. Sei bescheiden, freue dich über kleine, schöne Dinge und genieße das Leben soweit du kannst.
Abgründe
Dezember 15, 2007 von Rabenschwinge