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Ich habe nur derzeit meine Diplomkartierung. Mein Gebiet liegt nahe Siegen und dorthabe ich eine Unterkunft aber leider kein Internet. Ich werde noch mindestens 3 Wochen dort bleiben, aber vermutlich eher länger und höchstens an einem Tag die Woche zuhause sein.

So einen Stress hatte ich schon lange nicht mehr. Der Prof bei dem das gemacht wurde, ist gestorben und der Vertreter hat das noch nie gemacht und mir ein doppelt so großes Gebiet aufgehalst, dass in der gleichen Zeit zu schaffen sein soll. Außerdem habe ich einen Partner der mich eigentlich nur aufhält und mich so richtig wütend macht und einfach nurnoch nervt mit seiner Art. Und das will bei mir wirklich etwas heißen, das hat nur eine Person vorher geschafft.

Wenn ich die Feldarbeit hinter mir habe, dann gibt das ein Fest.

Die meisten werden es mir nicht glauben, aber auch Langeweile kommt bei Tieren vor. Oftmals versuchen sich die Tiere dann irgendwie zu beschäftigen. Auf eine ganz besonders schöne und kunstvolle Art und Weise machen dies Delphine.

Wen die physikalischen Grundlagen interessieren, dem kann ich folgende Seite empfehlen.

Hauptsächlich nutzen Wale (allgemein) aber Luftblasen bei der Jagd, vor allem auf Fisch- und Kleinkrebsschwärme, die ohne spezielle Fangtaktiken praktisch nicht als Beute in Frage kämen.
Haben die Wale einen Schwarm Beutetiere ausgemacht, umschwimmen sie ihn von unten und stoßen dabei Luft aus, die in Form von Luftblasen nach oben steigt. Es entsteht ein kreisförmiger Vorhang aus Luftblasen, der den Schwarm im Zentrum festsetzt. Denn diese Luftblasen wirken als psychologische Barriere und werden von den Beutetieren nicht durchschwommen. So gefangen ist es für die Wale ein leichtes die Beute zu erwischen.

Dies wird auch vom Menschen ausgenutzt, der an der australischen und südafrikanischen Küste Seebäder mit solchen künstlich erzeugten Luftblasenwänden vor Haien schützt.

Es kam wie es kommen musste. Ein neuer Eintrag. Klausur komischerweise bestanden, Zimmer praktisch fertig umgebaut und wieder Freizeit und Langeweile im Überfluss……

Miss*P stellte mich vor die Wahl, Stock oder Duell. So entschied ich mich für den Stock.
Ein erstes Mal. Wer hätte das denn gedacht.

Ich lese derzeit „Von Mäusen und Menschen“ von Jan Steinbeck sowie das Endlosprojekt „Grzimeks Tierleben. Enzyklopädie des Tierreichs:/. Und die Zukunft ist düster, denn mein Stapel ungelesener Bücher hat schier endlose Ausmaße erreicht. Lesen! Lesen! Lesen!

Ich trage total zerlöcherte und kaputte Schuhe, die absolut keinen Schutz vor Nässe bieten. * tropf*

Ich habe einen einzigen, wirklichen und echten Freund, der in kürze in die Welt ziehen wird. :/

Ich höre seit Jahren kein Radio mehr.

Ich rieche gerne den Regen

Ich trinke
pas d’alcool.

Ich esse nichts japanisches und kaufe auch keine japanischen Produkte mehr.

Ich stehe oftmals mitten unter Menschen und fühle mich einsamer als ich es alleine jemals könnte.

Ich gehe gerne in Museen und Kunstgalerien…..

Ich lache gerne.

Ich sehe meistens problemlos durch die meisten Menschen hindurch.

Ich mag Selbstertüchtigung, Willenskraft und Prinzipientreue.

Ich liebe die Natur und die Tiere.

Ich schreibe viel zu langsam und viel zu unwissenschaftlich. Problematisch.

Ich weiß vieles, dass mir eine Heidenangst macht.

Ich möchte gesund sein.

Und das berüchtigte Gruppenbild:

 

Viele tote Tiere……

Leider sieht man nicht wie viele es tatsächlich sind.

Die Sammlung des Pariser Naturhistorischen Museums, Abteilung Paläontologie und vergleichende Anatomie.

Nun fürchtet euch, denn ich schmeiße den allmächtigen Stock gezielt auf Atanua und Papilia. Das tut weh. Und wer ihn nicht will, derbekommt von mir den Fedehandschuh zugeworfen…..

Ende in Sicht!?

Ich überlege gerade den Blog einzustellen. Ich schreibe eigentlich nicht über das was ich eigentlich wollte, über das was mich wirklich bewegt. Ich will nicht und kann nicht. Meine Gedanken sind mein allein.
Und dann schreibe ich über Sachen die ich eigentlich nicht schreiben wollte.

Fehler war auch den Link an wenige mir persönlich Bekannte weiterzugeben. Zum einen wird Wissen ausgenutzt zum anderen wird mit Desinteresse reagiert.

Des Weiteren fehlt mir die Lust ständig etwas schreiben zu müssen. Werde die nächsten Tage aufbringen mir über die Zukunft des Blogs Gedanken zu machen.

Genauso wie in meinem Privatleben aufgeräumt wird…..

Frustration

Die letzten beiden Wochen waren ein einziger Lernmaraton. 576 Seiten Skript zur „Petrologie der Magmatite“ waren durchzuarbeiten. Und darin waren mindestens 100 Diagramme, Schemata und ähnliches enthalten. Die natürlich durchzuarbeiten und zu können waren. Hört sich schlimm an, war tatsächlich aber jenseits von Gut und Böse. Ein so schlechtes Skript hatte ich noch nie, Stichpunkte, kaum Erklärungen. Ständiges Sprachmischmasch aus Englisch und Deutsch. Teilweise extremst detailliert und teilweise auch recht oberflächlich. Aber insgesamt vom Unfang her einfach kaum zu bewältigen. Wäre das zumindest interessant gewesen, hätte man sich noch motivieren können richtig zu lernen. Aber nein, die zwei Wochen intensive Lernerei waren einfach nur eine Qual.
Heute früh war dann die Klausur. War ziemlich optimistisch gewesen als ich hinkam, dieses Gefühl verflog aber ziemlich schnell beim drüberlesen über die Aufgaben. Extremste Detailfragen auf einem einzigsten Gebiet, anderseits so gut wie keine Grundlagenfragen. Allein drei Fragen zu einer einzigen Seite im Skript, die 1/3 der Gesamtpunktzahl der Klausur ausmachten. Extremst detailliert. Und diese eine Seite war extrem abgehobenes Detailwissen. Aber egal. Alles lernen umsonst. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich bestanden habe ist gering.
Ich kann gar nicht in Worte fassen wie mich das nervt, wie mich das runterzieht. Der ganze Tag verdorben sowie die ganze restliche Woche. Meine letzte reguläre Klausur. Sollte ich nicht bestehen verzögert sich alles.
Dieses Fach alleine lässt mich zweifeln, ob ich das richtige studiere. Und das schlimme ist ja, dass das eigentlich null mit dem zu tun hat, wieso ich überhaupt angefangen habe zu studieren bzw. mit dem was ich später machen will. Das Fach alleine ist Grund genug aufzuhören zu studieren. Ich finde es so unglaublich uninteressant, dass ich mich auch kaum mit beschäftigen kann,. Ich habe da eine Blockade im Kopf. Wenn es zuviel wird, dann Schalte ich ab und kann nichts mehr aufnehmen. Lernen ist da wirklich schwer. Trotzdem habe ich es geschafft mich dazu zu zwingen. Aber eben leider ohne Erfolg, dank einer ziemlich unfairen Klausur.
Aber das wirklich schlimme daran ist ja, dass dieses Fach erst seit einem Jahr Pflicht ist. Denn dank der Vetternwirtschaft des Institutsleiters wurden sämtliche Wirbeltierpaläontologen, historischen Geologen und fast alle allgemein Geologen auf wirklichst unschöne Art und Weise vor die Tür gesetzt. Dafür kamen dann Petrologen und Geochemiker. Und plötzlich gab es eine neue Studienordnung und die Petrologie in diesem extremst detaillierten Umfang wurde Pflicht, zwei Vorlesungen die in der alten Studienordnung nur bei Spezialisierung auf Petrologie zu besuchen waren. Theoretisch ist es zwar noch möglich nach der alten Studienordnung zu studieren, praktisch aber nicht, weil die meisten Vorlesungen eben nicht mehr angeboten werden, da die Leute ja nicht mehr da sind. Ganz toll.
Und ich stehe dumm da. Ich könnte kotzen…
Na zumindest habe ich heute eine alte Kommilitonin wiedergetroffen, die ich über ein Jahr nicht mehr gesehen hatte und morgen ihre Diplomarbeit über „Populationsstrukturen von Schlingnattern“ abgibt. Dachte ich würde sie nie wieder sehen, weil ich auch keine Kontaktdaten von ihr hatte. Das hat sich nun aber zum Glück geändert. :)
Leider ändert das aber nichts an der Klausur…

Musikalischer Februar

Ich freue mich sehr, denn zwei Alben werden diesen Monat erscheinen, die ich kaum erwarten kann.
Das ist zum einen das Album Slania von Eluveitie. Keltischer Folk Metal. Melodiöser Deathmetal mit starken Folkelementen.
Textlich geht es bei dieser Gruppe um die Helvetier, einem keltischen Stamm, der in dem Gebiet der heutigen Schweiz lebte und eines der ersten Opfer der “Gallischen Kriege” Cäsars wurde.

Ich hoffe das Album enttäuscht mich nicht, wie so viele andere in den letzten beiden Jahren.
Hier ein Vorgeschmack des Albums: Eluveitie – Inis Mona

 Parapuzosia seppenradensis
Ein kurzes Update. Dies ist das Fossil des Jahres 2008. Ein Ammonit mit gigantischen Ausmaßen. Mehr Informationen zu diesem Fossil gibt es hier.
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